Untersuchung zum Absturz der Präsidentenmaschine stockt

Laut der polnischen Zeitung „Gazetta Wyborcza“ , behindert Russland die parallel von den polnischen Behörden geführten Ermittlungen, zum Flugzeugabsturz der polnischen Regierungsmaschine in der Nähe von Smolensk. Sie zitieren Polens Regierungschef Donald Tusk der beanstandet: „In der Schlussphase der Untersuchung ist unsere Zusammenarbeit schlechter als zu Beginn„. Dabei geht es um von Russland zurück gehaltene Dokumente, die eine eventuelle Mitschuld russischer Behörden belegen könnten. Der polnische Chefermittler Edmund Klich, richtet jetzt eine offizielle Beschwerde an den Chef der russischen Ermittlungskommission. Ohne die verweigerten Dokumente, kann die Untersuchung nicht befriedigend zu Ende geführt werden. Bei dem untersuchten Flugzeugabsturz am 10. April, waren 96 Insassen ums Leben gekommen, darunter auch der damalige polnische Präsident Lech Kaczynski. An einen tatsächlichen Terroranschlag auf die Präsidentenmaschine glauben die Verantwortlichen zwar nicht, aber schon um die immer vorhandenen Verschwörungstheorien zu entkräften, ist eine lückenlose Aufklärung des Vorfalls unumgänglich.

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