Polnische Sprache wurde in Deutschland zum Verhängnis

Eine unserer wichtigsten Aufgaben der Gegenwart und Zukunft, ist eine bessere Verständigung zwischen den Menschen aller Länder. Aber es gibt immer öfter auch Beispiele dafür, wie gut sie teilweise schon funktioniert – zu gut, für Einige.

Bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn Münster kontrollierten die Kollegen der Autobahnpolizei einen polnischen PkW. Bei der Durchsicht der Papiere stellten die Beamten fest, dass die beiden Anfang zwanzig-jährigen Insassen zwar einen festen Wohnsitz in Deutschland hatten, ihr Fahrzeug aber auf den in Polen lebenden Vater des Halters versichert hatten, um durch die dort günstigeren Prämien Geld zu sparen. Als die Polizisten die beiden Männer fragten, ob diese irgendwelche bewusstseinsverändernde Mittel, also Drogen, genommen hätten, unterhielten sich die Beiden auf polnisch darüber, dass sie dies zwar am Vorabend getan haben, doch das müsse man den Beamten ja nicht auf die Nase binden. Und weil sie schon einmal dabei waren, machten sie sich, ebenfalls in ihrer Muttersprache, über die Polizisten auf beleidigende Weise lustig. Ihr Pech, dass die Polizistin die sie überprüfte, selbst aus Polen kam. So entgingen die beiden Cleverlies weder der Blutprobe, noch einer Anklage wegen Falschaussage, Versicherungsbetrug und Beamtenbeleidigung. Völkerverständigung ist eine feine Sache. 😉

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