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Ostpreußen und die polnischen Masuren

Ostpreußen und die polnischen Masuren sind durch eine bewegte Geschichte eng miteinander verbunden. Ostpreußen war ein Gebiet im Nordosten Deutschlands, welches zwischen dem 13. Jahrhundert und bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs existierte. Die Region hatte eine lange Geschichte von wechselnden Herrschern und politischen Systemen. Heute ist die Region hauptsächlich Teil von Polen und auch Russland.

Die Masuren, teilweise auch bekannt als Masurische Seenplatte, sind eine Region im Nordosten Polens, die sich inmitten des ehemaligen Gebiets von Ostpreußen befindet. Die Landschaft ist bekannt für ihre malerischen Seen und Flüsse, grünen Wälder und charmanten Dörfer. Die Masuren sind auch bekannt für ihre vielfältige Kultur, die sich im politischen Wechselbad der letzten Jahrhunderte ausbildete.

Die Geschichte von Ostpreußen und damit auch den Masuren reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück, als der Deutsche Orden began die Region zu kolonisieren. Die Region war lange Zeit ein wichtiger Knotenpunkt für den Handel und war daher oft umkämpft. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Herrscher und politischen Systeme in der Region, einschließlich der Herrschaft des Königreichs Polen und später des Russischen Reiches. Während des Ersten Weltkriegs wurde Ostpreußen von den russischen Streitkräften erobert, bevor es von der deutschen Armee zurückgewonnen wurde. Nach dem Ende des Krieges wurde die Region Teil des neugegründeten Polens. Im Laufe des Zweiten Weltkriegs wurde die Region erneut zum Kriegsschauplatz und wurde schließlich von der Roten Armee erobert. Als Folge des Krieges wurden viele Deutsche aus der Region vertrieben und Polen besiedelten die Region. Das Ende von Ostpreußen.

Heute sind Ostpreußen und die Masuren hauptsächlich Teil von Polen und Russland. Die Masuren sind eine der beliebtesten Touristenattraktionen Polens. Es gibt viele Möglichkeiten, die Masuren zu erkunden, einschließlich Wanderungen, Radtouren, Bootsfahrten und Angeln. Es gibt auch viele historische Städte und Dörfer in der Region zu besuchen, zu nennen wären Mikolajki, Gizycko und Ryn.

Obwohl Ostpreußen nicht mehr als eigenständige Provinz existiert, gibt es immer noch viele Orte und Städte in der Region, die an die deutsche Geschichte der Region erinnern. Königsberg, die ehemalige Hauptstadt Ostpreußens, wurde nach dem Krieg in Kaliningrad umbenannt und ist heute eine russische Enklave zwischen Polen und Litauen.

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Meine Top 10 der größten Persönlichkeiten aus Polen

Polen hat im Laufe der eigenen Geschichte viele berühmte Persönlichkeiten hervorgebracht. In diesem Artikel möchte ich kurz meine Top 10 der größten Persönlichkeiten aus Polen vorstellen. Es werden dabei Bereiche aus der Wissenschaft, Literatur, Kunst, Musik und Politik berücksichtigt.

Hier sind meine 10 berühmtesten Persönlichkeiten aus Polen:

  1. Marie Curie – Richtig! Madame Curie ist gar keine Französin! Sie wurde in Warschau geboren und wurde eine der bekanntesten Wissenschaftlerinnen der Welt. Sie bekam sogar 2-mal den Nobelpreis; in Physik und Chemie. Und dies als erste Frau überhaupt!
  2. Frédéric Chopin – Und direkt die nächste Überraschung! Denn auch Chopin war kein Franzose! Er war ebenso gebürtiger Warschauer und wurde einer der bedeutendsten Komponisten der Romantik. Vor allem ist er für seine Klaviermusik bekannt.
  3. Nicolaus Copernicus – Deutscher? Pole? Er war eigentlich beides. Vor allem war er aber der Astronom, der das heliozentrische Modell des Sonnensystems entwickelte. Er legte damit den Grundstein für die Entwicklung der modernen Astronomie.
  4. Roman Polanski – Ein weltweit bekannter und anerkannter Filmregisseur. Er gewann einen Oscar für den Film „Der Pianist“. Polanski wurde in Frankreich geboren, wuchs jedoch in Polen auf.
  5. Karol Wojtyla (oder besser bekannt als Papst Johannes Paul II.) – Der Papst war von 1978 bis 2005 das Oberhaupt der katholischen Kirche war. Johannes Paul II. war zudem der erste nicht-italienische Papst seit mehr als 450 Jahren. Er prägte den Bruch im Ostblock entschieden mit.
  6. Lech Walesa – Der weltbekannte Gewerkschaftsführer und Mitbegründer der Solidarnosc-Gewerkschaft. Walesa wurde später zum Präsidenten Polens gewählt und prägte maßgeblich den politischen Umbruch mit.
  7. Wislawa Szymborska – Eine bedeutende polnische Dichterin, welche 1996 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde.
  8. Tadeusz Kosciuszko – Einer der Helden der polnischen Unabhängigkeitsbewegung und ein bedeutender Teilnehmer im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Kosciuszko entwarf u. a. auch die Verteidigungsanlagen von West Point.
  9. Henryk Sienkiewicz – Wir bleiben bei der Literatur. Sienkiewicz gewann 1905 den Nobelpreis für Literatur, welcher vor allem für seinen historischen Roman „Quo Vadis“ bekannt wurde.
  10. Andrzej Duda – Er ist der aktuelle Präsident von Polen und seit 2015 im Amt ist. Duda ist ein Mitglied der rechtsgerichteten Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PIS) und ist im eigenen Land vor allem bei der Jugend umstritten.

Polen hat im Laufe der Geschichte natürlich sehr viele Persönlichkeiten hervorgebracht. Welche Namen vielen noch auf der Liste? Im Bereich Sport wären sicherlich noch Robert Lewandowski oder Adam Malysz zu nennen. Ich freue mich über eure Vorschläge im Kommentarbereich! 🙂

 

Städtetrip nach Warschau – Ideen & Tipps

Warschau, die Hauptstadt Polens, ist ein wunderbarer Ort für einen Städtetrip. Die Stadt bietet eine Fülle von historischen Sehenswürdigkeiten, kulturellen Veranstaltungen und modernen Freizeitmöglichkeiten.

Sehenswürdigkeiten in Warschau

Ein besonderes Highlight ist der Königsschlossplatz, der einst das politische und kulturelle Zentrum Polens war. Heute beherbergt das Schloss das Museum der Geschichte Polens und ist ein beliebter Ort für Touristen und Einheimische, um die Geschichte und Kultur des Landes zu entdecken. Ein weiteres wichtiges historisches Gebäude in Warschau ist die Johanneskirche, die im 14. Jahrhundert erbaut wurde. Die Kirche ist bekannt für ihre prächtige Renaissance-Architektur und die wertvollen Kunstwerke, die sie beherbergt.

Bars, Clubs und Co.

Für alle, die das Nachtleben genießen möchten, bietet Warschau eine Vielzahl von Bars, Clubs und Restaurants. Die Stadt hat eine lebendige Kunstszene und bietet regelmäßig Konzerte, Theateraufführungen und Kunstausstellungen.

Wilanowski-Park

Ein weiteres Highlight von Warschau ist der Wilanowski-Park, der einer der größten Stadtparks Europas ist. Hier kann man entspannen und die Schönheit der Natur genießen, während man gleichzeitig die Geschichte und Kultur der Stadt erlebt.

Insgesamt ist Warschau eine faszinierende Stadt mit einer reichen Geschichte und Kultur, die es zu entdecken gilt. Ob man Geschichte, Kunst, Natur oder Nachtleben liebt, in Warschau wird man auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Ein Städtetrip nach Warschau ist eine unvergessliche Erfahrung und ein Muss für alle, die Polen und seine Kultur kennenlernen möchten. Es lohnt sich, ein paar Tage in dieser faszinierenden Stadt zu verbringen, um ihre Schönheit und ihre Geschichte zu erleben.

 

Erste Schule entfernt alle Kreuze

Wegen: „Mangelnde Toleranz gegenüber Katholiken“, protestiert die katholische Kirche gegen eine Krakauer Privatschule. Diese versteht sich als Bildungseinrichtung für Kinder aller möglichen Glaubensrichtungen und legt aus diesem Grund Wert auf eine neutrale Umgebung. Deshalb hat sich die Leitung der Schule dazu entschieden, alle Kreuze aus den Klassenzimmiern zu entfernen. Magdalena Siekanska, die Direktorin der Schule erklärt: „Wir sind tolerant und offen gegenüber Kindern anderer Nationalitäten und anderer Glaubensrichtungen“. Eine Bildungseinrichtung muss sich gleichermaßen um alle Kinder bemühen, unabhängig von der Religion ihrer Eltern. Die Kirche jedoch akzeptiert die Begründung nicht. „So etwas ist noch nie passiert, wir haben es hier mit einem Mangel an Toleranz gegenüber Katholiken zu tun“, beschwert sich der Beauftragte der Erzdiözese für Kinder und Jugendliche, Pfarrer Tadeusz Panus und: „Es gibt so etwas wie die berechtigte Verteidigung der Rechte der Mehrheit vor den Forderungen einer Minderheit“. Die katholische Kirche drohte außerdem damit, keine Katecheten mehr in diese Schule zu schicken, wodurch sie auch den Religionsunterricht einstellen könnten. Pfarrer Panus: „Das ist keine Erpressung, aber die Schule muss unsere Anforderungen für die Abhaltung des Religionsunterrichts erfüllen“. Er scheint dabei zu vergessen, dass damit auch ein Präzedenzfall für eine Schule ohne Religionsunterricht geschaffen würde. Die Schule wird dadurch keinen Mangel an Schülern erleiden, die Kirche in Polen jedoch sägt sich damit den Ast ab, auf dem sie sitzt. Denn ohne früh erzogenen Nachwuchs, gibt es bald auch keine zahlenden Katholiken mehr.

 

Erleichterung für polnische Erzieher

Der vermutliche Hintergrund dürfte der Mangel an Fachkräften im Bereich der Kleinkinderbetreuung sein. Bis 2013 muss das Angebot an Krippen-und Kitaplätzen mindestens verdoppelt werden und die Gemeindeverwaltungen haben Schwierigkeiten, dies zu gewährleisten. Das Bundesland Brandenburg plant jetzt, die Kita-Personalverordnung zu ändern. Zukünftig soll es für polnische Erzieher leichter sein, mit einer adäquaten Ausbildung in Polen auch in Deutschland arbeiten zu können. Dafür bedarf es dann jeweils eines Antrages, des Kindergartenträgers, der polnische Fachkräfte einstellen möchte. Das Schulamt Cottbus ist dann berechtigt, eine Arbeitserlaubnis auszustellen.