Tödlicher Überfall auf PiS-Mitglieder

In Lodz wurde ein 62-jähriger Mann von einem Angreifer getötet, der das Büro der Oppositionspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) überfiel. Der ebenfalls 62-jährige Täter konnte gestellt und verhaftet werden, nachdem er einen weiteren Mann schwer verletzte. Der Hintergrund der Tat ist noch unklar. Sicher ist bisher nur, dass sie keine Spontanhandlung, sondern geplant worden war. Der ehemalige Ministerpräsident und Chef der PiS Jaroslaw Kaczynski, hält die Tat für die Folge einer groß angelegten Hasskampagne gegen seine Partei: „Sie wurden an meiner Stelle angegriffen“. Dabei verwies er auch auf den Ministerpräsident Donald Tuck. Kaczynski hatte im Juli bei der Präsidentenwahl gegen den liberalen Kandidaten Bronislaw Komorowski verloren, der ein enger Vertrauter Tucks ist. Donald Tusk reagierte ruhig auf den Vorfall und rief zur Ruhe auf: „Politische Gewalt ist in Polen keine normale Sache. Dieser tragische und sinnlose Tod darf nicht als Vorwand für Politiker dienen, Hass zu verbreiten“.

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