„Weimarer Dreieck“ findet wieder statt

Zur Regierungszeit der Kaczynski-Brüder waren die deutsch-polnischen Beziehungen gespannt und durch verschiedene Vorfälle belastet worden. Doch davon ist nichts mehr zu spüren. Seit dem Amtsantritt der neuen polnischen Regierung, haben sich die bilateralen Beziehungen enorm gebessert. Staatsminister Werner Hoyer (FDP) sprach in dem Zusammenhang gegenüber Berliner Auslandskorrespondenten von „phänomenal“ guten Beziehungen, zwischen den beiden Nachbarländern. Selbst die unangemessenen Ausfälle von Erika Steinbach, richteten keinen ernsthaften Schaden an. Aber nicht nur bilateral, auch im Rahmen der europäischen Kooperationen, ergänzen sich Polen und Deutschland hervorragend. Am 16. November findet wieder ein Treffen des Weimarer Dreiecks – Frankreich, Polen, Deutschland – statt. Dazu lädt Hoyer den französischen Minister Pierre Lellouche und den polnischen Kollegen Mikolaj Dowkielewicz nach Berlin ein. Dort wird unter anderem über die Rolle der drei Staaten bei aktuellen europäischen Fragen wie der Sicherheit, den Finanzen und der Wirtschaft gesprochen. Das Treffen war ursprünglich eine Idee von Präsident Bronislaw Komorowski, der dies bei seinem letzten Gespräch mit Kanzlerin Merkel und Präsident Sarkozy angeregt hatte.

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